Jugendwart im Hafen der Ehe

Die Ehe sei ein Werk der Gnade und Liebe Gottes, versicherte Pfarrer Monsignore Georg Englmeier (Regionaldekan) bei der Trauung von Stefanie und Thomas Frisch aus Haibühl. In der vollen Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Neukirchen b. hl. Blut beteten dann zahlreiche Hochzeitsgäste zusammen mit dem Geistlichen und dem Brautpaar um Gottes Segen für den gemeinsamen Lebensweg. 

Zehn Jahre ist es nun schon her, seit sich die Wege von Stefanie und Thomas beim "Fuadgaj" gekreuzt und die beiden ihre Zuneigung zueinander entdeckt haben.Vor dreieinhalb Jahren beschlossen die 26 jährige Neukirchnerin und der 27jährige Haibühler zusammenzuziehen. In Haibühl fanden sie eine geeignete Wohnung, die ihr erstes gemeinsames zu Hause ist. Vor einem Jahr am 15. September 2017, gaben sich die beiden im Rathaus der Gemeinde Arrach vor dem Standesbeamten und Bürgermeister Sepp Schmid das Ja-Wort. Genau ein Jahr später schlossen die beiden vergangenen Samstag in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt vor Pfarrer Monsignore Englmeier den Bund der Ehe. Stefanie hat dort auch die Sakramente Taufe, Erstkommunion und Firmung empfangen. An herrlichen Kirche könne man sehen was Ehe bedeutet, so Pfarrer Englmeier in seiner Predigt.Mit drei Gedanken verdeutlichte erwas er damit meinte. Zuerst ging er auf das Fundament ein. Wie diese Kirche solle auch die Ehe auf Felsen gegründet werden. Ehe sei kein Gefängnis, sondern die gegenseitige Gewissheit sich aufeinander verlassen zu können. Damit aus dem endlichen Ja das unendliche Ja werde, würde Gott mit ins Ehe-Haus geholt. Die großartige Ausstattung der Kirche, nannte er als zweiten Gedanken, zumal die Ehe eine Art Kunstwerk sei, das mit Geduld, Mut und Humor von beiden gestaltet werde. Als dritten Gedanken nahm er die besondere Atmosphäre des Kirchenraumes."Bewahren Sie sich Ihre persönliche Atmosphäre" appellierte Pfarrer Englmeier an die Eheleute nicht zuzulassen, dass ihre Ehe gestört wird, sie nicht aneinander vorbeireden, sondern miteinander reden sollen. Das Kunstwerk Liebe hat Kraft, hierfür brauche es aber Schutz und den wiederum könne das Sakrament bieten. Für die gemeinsame Zukunft wünschte er StefanieThomas,dass sie bleiben, was sie einander auch in den zurückliegenden zehn Jahre waren, nämlich bester Freund und beste Freundin. Als sich die beiden das Eheversprechen gaben waren vor allem auch Brautmutter Renate Kussinger und Vorgang Werner Bock gefragt. Besonders schön war, dass sich die Familienangehörigen intensiv in die Gestaltung des Gottesdienstes mit einbrachten.Steffis Tante Ingrid Sperl übernahmen beispielsweise das Vortragen der Lesung und die Geschwister des Brautpaares trugen die Fürbitten vor. Die rhythmischen und dennoch gefühlvollen musikalischen Beiträgekamen vom zehnköpfigen Familienchor unter der Leitung von Karin Wellisch, der Tante von Thomas. Beim Verlassen der Kirche wurden die Frischvermählten von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Haibühl-Ottenzell, allen voran stellvertretender Vorsitzender Bernhard Moser und Kommandant Johannes Altmann mit einer langen Schlauchspirale erwartet. Bei der Freiwilligen Feuerwehr fungiert der Vorzeige-Ehrenamtler, wie Bürgermeister Schmid den Bräutigam bei der standesamtlichen Trauung nannte, als Gruppenführer und Jugendwart.
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