Aktion "Rama Dama" wieder ein voller Erfolg

Überall dort, wo Menschen unterwegs sind, egal ob zu Fuß oder mit dem Auto, hatten die freiwilligen "Rama dama Helfer" am vergangenen Samstag in Arrach, Haibühl und Ottenzell mit der Beseitigung Abfalls aller Art auch heuer genügend Arbeit.  

Auf Initiative von Johannes Altmann, dem Kommandanten der FF Haibühl -Ottenzell und Michael Kraus dem Jugendleiter der FF Arrach fand am letzten Samstag zum wiederholten Mal die Aktion "Rama dama" statt. Hierzu war die gesamte Bevölkerung sowie sämtliche Vereine aufgerufen. Vollste Unterstützung fanden die beiden Initiatoren mit Thomas Frisch, Bernhard Moser, Martin Silberbauer, Andreas Lohberger, Christian Aschinger oder Daniel Frisch, von Leuten aus den eigenen Reihen . Zu den gut 80 Helfern gehörte außerdem Daniel Schmid, Jugendbeauftragter der Gemeinde Arrach, eine stattliche Abordnung der Firm-Bewerber, Mitglieder der F-Jugendspieler der Spielgemeinschaft des FC-Ottenzell und des SC Arrach-Haibühl sowie zahlreiche jugendliche Mitglieder der beiden Ortsfeuerwehren und weiterer Gemeinde-Vereine. 

Sehr erfreut zeigten sich die Verantwortlichen auch über die Beteiligung der Reservistenkameradschaft und etlicher erwachsener Helfer die sich ihren Kindern anschlossen. Ausgestattet mit Arbeitshandschuhen und Müllsäcken machten sich die Freiwilligen aufgeteilt in Gruppen kurz nach 8 Uhr in alle Richtungen bis Kolmstein und Eck an die Arbeit. Nach mehr als drei Stunden lieferten die "Trupps" nach und nach ihre "Ausbeute" am Wertstoffhof ab.Neben den Ortsstraßen und demSeeparkgelände konnten dank der guten Beteiligung weitere Strecken in Wald und Flur berücksichtigt werden. Leider kamen, wie erwartet auch in diesem Jahr viele Säcke voller Abfall zusammen.Auffällig waren die unzähligen Zigarettenschachteln, "Coffee to go -Becher", Fast food Verpackungen und Red bull Dosen an den Fahrbahnrändern.Ferner fanden die "Aufräumer" einen Grill, eine Toilette oder original verpackte Kondome. Michael Kraus bedankte sich nach der Rückkehr der Freiwilligen für deren Engagement. Als kleine Belohnung für die Mühen waren alle zu einer Brotzeit ins Haibühler Feuerwehr-Gerätehaus eingeladen. Bürgermeister Sepp Schmid ließ es sich nehmen persönlich dort vorbeizuschauen, um den fleißigen Helfern für die Beseitigung der"Umweltsünden" anderer und die dafür geopferte Zeit großen Dank auszusprechen. Die Natur zu verschmutzen ist in jedem noch so geringen Maße schlimm. Sowas ist und bleibt für jeden Menschen mit Verstand völlig unverständlich. Würde niemand diese schrecklichen Hinterlassenschaften beseitigen würden Natur, Ortschaften und Städte von Jahr zu Jahr mehr verdrecken. Säuberungsaktionen verursachen in unzähligen Regionen längst immense Kosten. Glücklicherweise fanden sich im Luftkurort auch in diesem Jahr Ehrenamtliche, die diese Aufgabe übernahmen.