Ein Maibaum in Haibühl

Nachdem die bayernweiten Corona-Ausgangsbeschränkung nach und nach gelockert wurden und auch das örtliche Brauchtum trotz der Pandemie nicht zu kurz kommen darf, entschlossen sich zwei Haushalte der Dorfgemeinschaft Haibühl, den traditionellen Maibaum einen tag vor Christi Himmelfahrt gen Himmel zu stemmen. Unter Beachtung strengster Hygiene- und Abstandsmodalitäten wurde der Baum im Winterlager, beim "Konrad'n Herrmann" aufgefrischt, festlich geschmückt und dann mit Hilfe eines Traktors in die Höhe gehievt. Aufgrund der konfusen und schwer umsetzbaren "Sechs Personen mit sechs Kumpel 15 Meter Bierbank" Regelung des Hubert Aiwanger wurde das gemütliche Beisammensein im Anschluss auf unbestimmte Zeit vertagt. Die stattliche Fichte stiftete Familie Klingseisen aus Hinterhaibühl und das Gipfelbäumchen ist eine Spende von "Christbäume Sperl" aus Schwarzenbach. Bild: In der Dorfmitte Haibühl ragt ein Maibaum in den Himmel - ein seltener Anblick in Corona-Zeiten.