Feuerwehren bekämpfen Scheunenbrand

Neun Feuerwehren mit insgesamt 16 Einsatzfahrzeugen und 102 Einsatzkräften sorgten am Freitag Abend in Arrach für Aufsehen. Die Wehren aus dem KBM Bereich Lam stellten sich im Rahmen der Aktionswoche 2018 dem Einsatzszenario "Scheunenbrand nach Blitzschlag" beim Anwesen in der Eschlsaignerstraße 5 in Arrach, bei dem es nicht nur galt den Bradn unter Kontrolle zu bringen, sondern auch ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern sowie ausreichend Löschwasser bereit zu stellen. 

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Arrach im Vorfeld alle erforderlichen Vorbereitungen getroffen hatte, erfolgte amFreitag Abend um 20 Uhr die stille Alarmierung aller Beteiligten. Bereits wenige Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Wie erwähnt galt es einen Scheunenbrand in Griff zu bekommen. Darüber hinaus sollte verhindert werden, dass dieser auf Nebengebäude übergreift. "Florian Arrach 40/1"bildete innerhalb kürzester Zeit im Innenhof unterhalb der"brennenden" Scheune eine Widerstandslinie zu Schuppen und Stall. Für die Wasserversorgung von der Lamer Straße (statt Oberflurhydrant wurde aufgrund der Wasserknappheit ein Wasserbehälter bereit gestellt) inklusive Aufbau einer Förderleitung sowie späterer Unterstützung im Innenhof zeigte sich "Florian Arrach 56/1" verantwortlich. Etwas später kam noch "Florian Hohenwarth 41/1" dazu. "Florian Haibühl 21/1" kümmerte sich um den Aufbau einer Widerstandslinie oberhalb des Brandobjekts, die Brandbekämpfung von dort, Straßensperrung undUmleitung.Die Versorgung mit Wasser aus der Zisterne von Günter Aschenbrenner (früher Gülle-Grube) übernahm "Florian Haibühl 44/1. "Florian Haibühl 63/1" leuchtete die Einsatzstelle aus. "Florian Ansdorf 44/1" (Wasserabgabe an Florian Hohenwarth 41/1) hatte wie "Florian Engelshütt 43/1" (Wasserabgabe an Florian Lam 30/1) die Aufgabe eine Förderleitung vom Kleßbach zu errichten. Der Weiterbau zur Abgabe an Florian Lam 30/1 erfolgte durch "Florian Thürnstein 43/1", "55/1" und 11/1". Für die Brandbekämpfung bei der Kreuzung Lamer Straße- Eschlsaignerstrasse war "Florian Lam 30/1" mit Unterstützung von "Florian Lam 21/1" und "Florian Lam 11/1" zuständig. Die Drehleiter erwies sich an dieser Stelle als äußerst wertvoll. "Florian Lam 11/1" übernahm darüber hinaus die Verkehrsregelung im Ortsbereich Arrach."Florian Lam 40/1" stand bei der Bärwurzerei Drexler bereit, um einzugreifen, wo Not am Mann war. Die Förderleitung 1 zum Hohenwarth 41/1 bauten "Florian Gotzendorf 44/1" und "Florian Hohenwath 56/1" weiter. Für den Weiterbau der zweiten Förderleitung war "Florian Lohberg 40/1" verantwortlich, "Florian Lohberg 21/1" für die Brandbekämpfungvon der Kreuzung Am Anger, Eschlsaignerstraße aus.Das Löschwasser kam von Haibühl 44/1 aus der Zisterne.

Der gesamte Einsatz, aufgeteilt in drei Einsatzabschnitte, wurde von der UG OEL, die ihren Posten im Hof des Gasthauses Aschenbrennererrichtet hatte, "überwacht" und dokumentiert.

Im Rahmen der Abschlussbesprechung bedankte sich KBM Josef Pritzl bei allen Feuerwehrlern für ihre Teilnahme an der Gemeinschaftsübung sowie die mustergültig bewältigten Aufgaben. Besonderer Dank galt der FFW Arrach mit Kommandant Matthias Schmid für die Konzipierung von Szenario und Ablauf unter Einbindung aller Wehren des KBM Bereiches Lam einschließlich der UG OEL. Erfreut zeigte sich Pritzl auch über die Anwesenheit von KBR Mike Stahl, KBI Andreas Bergbauer und stellvertretendem Bürgermeister Toni Münsterer, die, wie die Einsatzkräfte trotz des ungemütlichen Wetters gekommen waren. Matthias Schmid, Kommandant der gastgebenden Feuerwehr richtete zu allererst ein "Vergelt´ s Gott" an Xaver Eckl, der die Übung durch die Überlassung seines Anwesens ermöglicht hatte. Nach der Vorstellung des Brandobjektes, der 20 mal 30 Meter großen Scheune und der Nebengebäude, zu denen neben dem Wohnahaus ein Stall mit Nagelbinderdach in dem rund 50 Tiere untergebracht sind gehört, ging Schmid auf die Wasserentnahme-Stellen sowie die etwa 600 Meter lange Förderleitung vom Klesßbach näher ein.ZumÜbungsablauf selber gaben die Leiter der drei Abschnitte Armin Stahl (FFW Arrach), Inspektionsjugendwart Tobias Aschenbrenner (FFW Ansdorf) und Christoph Seidl (FFW Engelshütt) Auskunft. Über das Aufgabengebiet der UG OEL informierte Matthias Börmel (FFW Arrach).

Summa summarum sei es eine kompakte gelungene Übung gewesen, so KBI Andreas Bergbauer, der es nicht versäumte den Feuerwehrkameraden für ihr Engagementzu danken. Für ihn war es die sechste Übung im Rahmen der Aktionswoche. Während andere am Freitag Abend längst auf ihrem Kanapee lägen, würden die Feuerwehrler, Männer ebenso wie Frauen, ihre Freizeit dafür verwenden die Eisatzbereitschaft für künftige Ernstfälle zu gewährleisten , zeigte sich stellvertretender Bürgermeister Toni Münsterer von der Arbeit der Einsatzkräfte beeindruckt. Er versicherte, dass die Gemeinde auch künftig hinter der Feuerwehr stehe und wünschte allen ein schönes Wochenende ohne Einsatz.Zu guter Letzt würdigte KBR Mike Stahl den Einsatz der beteiligten Feuerwehrkameraden und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Bericht und Bilder von Martina Münsterer

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